Der SV Rühme...


...der sympathische Verein in Braunschweigs Norden!

Die Chronik der Sportvereinigung Rühme von 1921 e.V.

Schon vier Jahre vor der Vereinsgründung spielten fußballbegeisterte Schüler im Großen Garten des Wendenturms. Gespielt wurde in Räuberzivil und Sonntagsstiefeln. Um sich einen größeren Fußball anzuschaffen, wurde sogar der Hilgendagsche Ziegenbock Fridolin verscherbelt. Aus fußballbegeisterten Schülern wurden junge Männer, die später dann im Jahre 1921 den Sportverein gründeten.

Die Gründer und ersten Mitglieder waren:
Hugo Eppers, Willi Bosse, Heinrich Hilgendag, Ernst Burgdorf, Friedrich Lütge, Wilhelm Leunig, Willi Osterloh, Heinrich Benke, Willi Ebers, Walter Lehnert und Reinhold Jäger.

Obwohl die wirtschaftliche Lage des Jahres 1921 sehr schwierig war, schürten die Gründer des SV Rühme den Gedanken des Sportes in der kleinen Gemeinde. Die erste Spielkleidung war eine schwarze Hose und ein weißes Hemd. Trainiert wurde im Großen Garten des Wendenturms, da es keinen Sportplatz gab. Es wurde nur auf des Gegners Platz gespielt! Wir können heute froh und dankbar sein, dass es solche Sportkameraden gab.

1927:
Mit einer neuen Spielkleidung in den Farben blau/gelb wurde auch der Spielbetrieb gestrafft, es wurde verstärkt um Punkte gekämpft - allerdings noch immer auswärts.

1931:
Erst 4 Jahre später konnte der in Eigenarbeit errichtete Sportplatz am Spritzenhaus eingeweiht werden. Nun konnten die Rühmer Ihre Fußballer hautnah erleben. In den darauffolgenden Jahren stellten sich gute Leistungen ein. Der Verein verfügte bereits über 2 Herren- und 4 Jugendmannschaften.
Der 2. Weltkrieg brachte einen Rückgang in das Vereinsleben, die meisten Männer wurden einberufen.

1943:
Der Spielbetrieb wurde eingestellt. Der Ortsteil Rühme erlebte schwere Bombenangriffe mit vielen Todesopfern – auch von den Aktiven des Vereins waren nicht alle in die Heimat zurückgekehrt.

1946:
Schon drei Jahre später fanden sich fußballbegeisterte Sportsfreunde zusammen und bauten den Verein neu auf. Stellvertretend seien hier Karl Voigt, Willi Baum, Fritz Richau, Heinrich Prause, Henry Stolzenberg sowie Hermann Wathling genannt.
Wo aber spielen? Der Sportplatz an der Osterbergstraße war mit Behelfsheimen bebaut. Es war ein dornenreicher Weg bis der neue Sportplatz im Norden von Rühme an der Gifhorner Straße in monatelanger Gemeinschaftsarbeit angelegt werden konnte.

1948:
Das erste Sportfest wurde vom jetzt größten Verein des Ortsteils Rühme (245 Mitglieder lt. Liste) durchgeführt. Nur der vorbildliche Gemeinschaftsgeist und der Zusammenhalt aller Mitglieder ließ die Anfangsschwierigkeiten überwinden bis sich ein normaler Spielbetrieb einstellte.

 

Knabenmannschaft  

Schützen am Wendenturm

An der Gifhorner Straße 1949 - Knabenmannschaft   Schützen am Wendenturm

 
1953:
Am 29. August fand im Gasthaus „Wendenturm“ eine Auflassungsfeier der Osterbergsiedlung als Reichsheimstätte statt. Am Ende dieser Veranstaltung wurde die Rühmer Schützengilde aus der Taufe gehoben. Dreißig Schützen mit „Jägerhüten“ marschierten unter Beifall der Versammelten in den Saal ein, und Vorsitzender Jakob Tietz verlas die Gründungsproklamation. Leider sind uns von den Gründungsmitgliedern nur noch wenige bekannt. Es sind die Kameraden Ottfried Bosse, Peter Echtermayer, Henry Stolzenberg, Karl Timme und der bereits genannte Kaufmann Jakob Tietz.

1956:
Im Sommer wurde ein neuer Sportplatz an der Osterbergstraße (diesmal von der Stadt Braunschweig) angelegt.

1957:
Der Oberbürgermeister Bennemann übergab im Beisein vieler Rühmer am 13. Mai an Konrektor Erich Meyer und dem 1. Vorsitzenden des SV Rühme, Ewald Mühlke, den neuen Sportplatz.
Beim Schützenfest versteigert die Schützengilde Rühme einen Präsentkorb zugunsten der Aktion „Ferien für Berliner Kinder“ für 70 DM. 2 Jahre sind durch eine weitere Versteigerung sogar 380 DM für diese Aktion erzielt worden.
Der Schießsport in Rühme zeigt Erfolge: Heinz Pollmann wurde Landesmeister der Klasse B in Hannover und einige Jahre später Braunschweiger Stadtkönig. Sein Bruder Günter Pollmann gewann die Kreismeisterschaft in der Klasse B.

1958:
Bereits 5 Jahre nach Gründung zählte die Schützengilde Rühme etwa 60 Mitglieder.

 

Knabenmannschaft  

Schützen am Wendenturm

von links: Jugendleiter Helmut Busse, Sportwart Otto Hundeshagen, 1. Vorsitzender Ewald Mülke, Sportbund Willi Staake und Oberbürgermeister Otto Bennemann    

 

 1961:
Der Schützengilde Rühme beginnt mit dem Bau des Vereinsheimes. Mit dem ersten Bauabschnitt, 6 Luftgewehrstände mit angrenzendem Aufenthaltsraum, wurde am 19. Mai begonnen und trotz drei Überschwemmungen und den Unkereien einiger Pessimisten planmäßig zum Schützenfest im August fertiggestellt. Der in ausgedehnter Feierabendarbeit und Opferung des Jahresurlaubes erstellte Bauabschnitt zehrte nicht nur am Zusammenhalt der Gilde sondern auch an der Gesundheit ihrer Mitglieder, die teilweise sogar privates Vermögen für die Finanzierung zur Verfügung stellten.
Nach dem Schützenfest haben bereits die Arbeiten für den 2. Bauabschnitt begonnen, die etwa ein Jahr dauern sollten. Dieser Abschnitt bestand aus einem zweigeschossigen Gebäude mit sechs Kleinkaliberständen, einer Kantine, einem Lagerraum sowie einer Gewehr- und Gerätekammer. Das obere Geschoss sollte als Wohnung und Sitzungszimmer dienen.

1962:
Die Tischtennisabteilung vom SV Rühme wurde gegründet. Das Training fand zunächst im Wendenturm statt.

1963:
Die Turnhalle wird fertiggestellt.

1965:
Sehr viel Unterstützung erhielten die Rühmer Schützen von Minna und Karl Müller, welche die Vereinsfahne stifteten. So erlebten die Schützen den wohl denkwürdigsten Augenblick, als diese am 15.05.1965 geweiht wurde. Der Präsident der Braunschweiger Schützengesellschaft, Kurt Marre, sagte, als er die Fahne weihte: Unter diesem Symbol treffen sich Menschen, die zueinander stehen und alte Traditionen fortsetzen.
Wir alle müssen hier unserer Bewunderung Ausdruck verleihen, dass es Schützen gibt, die bereit sind, aus Liebe zur Sache, solche Opfer zu bringen, und es spricht für Minna und Karl, wenn wir die Inschrift der Fahne lesen: Schau aufs Ziel, sprich nicht viel.

1968:
Der SV Rühme gründet eine Gymnastikabteilung für Kinder und rundet damit die Palette der zu betreibenden Sportarten weiter ab.
Es fanden zwei außerordentliche Versammlungen bezüglich des Zusammenschlusses vom Sportverein Rühme und der Schützengilde Rühme statt, bei denen nach heißen Debatten und durch mehrere Zusammenkünfte beider Vorstände eine gute Lösung gefunden wurde. 

 

Knabenmannschaft  

 Schützen am Wendenturm

1965: Minna und Karl Müller stiften die Vereinsfahne   1969: Zusammenschluss des Sportvereines mit der Schützengilde Rühme

 

1969:
Im Januar fand der Zusammenschluss des Sportvereines mit der Schützengilde Rühme statt. Damit war die Namensänderung in Sportvereinigung Rühme von 1921 e.V. und die Übernahme des Vereinsheimes verbunden.

1971:
Bei einem festlichen Frühstück erlebten zahlreiche Ehrengäste die Ehrung der ältesten Mitglieder des SV Rühme Willi Bosse und Hugo Eppers, die auf 50 Jahre Vereinsleben zurückblicken konnten.
Der Damenfußball erhielt Einzug beim SV Rühme. Der Verein entwickelte sich rasch zur Hochburg im Damen- und Mädchenfußball. Gefördert durch erfahrene Trainer wie Johannes Hoheisel und Freddie Stockmann Olsen.

1973:
Mit großem Zuspruch wird eine Badmintonabteilung gegründet, die schon ein Jahr später am Punktspielbetrieb teilnahm und sich stets weiterentwickelte.

1974:
Die Braunschweiger Zeitung meldet: Kegelbahn gibt letzten Pfiff. Unter großem Einsatz einiger Mitglieder wird eine Doppelkegelbahn, Klub- und Tagungsräume sowie die Platzwartwohnung fertiggestellt. Durch vorausschauende Vereinspolitik wird im SV Rühme dem Breitensport immer mehr Geltung verschafft. Die Flutlichtanlage, die im Frühjahr des gleichen Jahres installiert wurde, war der noch fehlende I-Punkt.

1975:
Durch sehr viel Arrangement schaffte es die Schützenabteilung, ihren Waffenbesitz zu erweitern. So konnten sie durch Unterstützung der Stadt Braunschweig und einigen Spendern zwei Luftgewehre und im darauffolgenden Jahr noch eine Luftpistole kaufen. Dieses wurde durch zahlreiche Erfolge bei Meisterschaften belohnt. So gewann die im Jahre 1973 gegründete Jugendmannschaft bereits 1975 die Stadtmeisterschaft.
Mitglieder des SV Rühme gründeten im selben Jahr die Tennisabteilung. Mit einer großen Kraftanstrengung wurden in Eigenleistung, durch viele Helfer 2 Tennisplätze erstellt.

1976:
Die Mitgliederzahl der Tennisabteilung wuchs sehr schnell, denn der weiße Sport liegt im Trend und die Abteilung ist eine Bereicherung für den Verein.

1977:
Auf der Jahreshauptversammlung wird eine neue Vereinssatzung beschlossen.

1978:
Es wurde mit dem Bau des Tennisheimes begonnen. Unsere handwerklichen geschickten Mitglieder haben ein schönes Tennisheim gebaut.

1979:
Die bereits seit Jahren geplanten Kleinkaliberstände konnten nun fertiggestellt werden. Die polizeiliche Abnahme der neuen Stände erfolgte am 12. Februar, danach stand einer Einweihung am 16. März nichts mehr im Wege.
Am 1. Mai wurde das Tennisheim mit einer zünftigen Feier eingeweiht. Die Vorraussetzungen für eine erfolgreiche Spielkultur im Tennis war geschaffen.

1981:
Das Hochwasser der Schunter flutet unser Vereinsheim. Es muss von der Feuerwehr leergepumpt werden.
Der Verein wird 60 Jahre alt. Höhepunkt des Jubiläums ist der „Große Sportlerball“ im „Neuen Schützenhaus“ an der Hamburger Straße. Über 200 Besucher erfreuen sich am bunten Programm und an den Klängen der „Sonny-Boys“. Die Darbietungen einer Rock ’n’ Roll-Formation und „Leilas“ Bauchtänze sind die herausragenden Leckerbissen des Abends.
Die Fußballabteilung engagiert einen neuen Trainer und erhofft sich besserer Leistungen.

1982:
Auch in diesem Jahr schwingen die Sportlerinnen und Sportler wieder das Tanzbein. Im „Ölper Turm“ soielen die „Golden Boys“. Ein besonderer Service: es fahren Busse ab der Turnhalle!
Der Schießsport erlebt bei der Jugendarbeit einen Aufschwung. Am Training nehmen ca. 15 Jugendliche teil.

1983:
Es wird ein neuer Vorstand gewählt: 1. Vorsitzender Gerhard Fricke; 2. Vorsitzender Heinz Nitze; Kassenwart Norbert Ahrens; Schriftführerin Birgit Müller; Sozialwart Lothar Luczkiewicz.
Die Schützen konnten zahlreiche Erfolge verzeichnen, so gewann zum Beispiel Gisela Weiß die Landesmeisterschaft in Hannover in der Disziplin Luftpistole der Damen.
Auch beim Kinderturnen tut sich etwas. Als neue Übungsleiterin gründet Veronika Meyer eine Gruppe für Kinder ab 3 Jahren und zur Schnupperstunde erscheinen 8 Knirpse in der Turnhalle.

1985:
Es werden wieder Volksfeste im Ortsteil Rühme veranstaltet. In der Arbeitsgemeinschaft ist neben der Freiwilligen Feuerwehr, dem Siedlerverein und dem Gartenverein Heideland auch der SV Rühme vertreten. Da diese Feste stets liebevoll vorbereitet werden und für eine angenehme Überraschung sorgen, erfreuen sie sich größter Beliebtheit bei den Rühmer Bürgern.

1986:
Die 1. Herrenmannschaft im Tischtennis nimmt mit 1 Damen-, 4 Herren-, 1 Mädchen- und 1 Jugendmannschaft an den Punktspielen teil.
Die mit 162 Mitgliedern sehr starke Fußballabteilung meldet 6 Mannschaften zum Punktbetrieb an.
Inzwischen gibt es 3 Kindergruppen und der erste öffentliche Auftritt der Schülergruppe findet beim diesjährigem Volksfest statt. Zum Seniorenkaffee im Festzelt führen die Kinder mit viel Begeisterung einen Bändertanz auf.

1988:
Hans-G.Grobelny (Toni) übernimmt von Udo Vahldiek den 1.Vorsitz der Tennisabteilung. Die Platz- und Spielordnung wird überarbeitet.
Nach einer längeren Flaute kann die Badmintonabteilung 2 Mannschaften zu den Punktspielen anmelden. Es geht wieder aufwärts.
5 Jahre Kinderturnen – ein kleines Jubiläum. Die Abteilung ist auf über 50 Kinder angewachsen und es gibt eine Warteliste.

1989:
 Die Schützenabteilung konnte ihren neu konzipierten Schießstand mit drei Kleinkaliber- und acht Luftdruckständen einweihen.
Besonders stolz ist der Verein u.a. auf die Leistung von Angela Wistuba, die bei der Deutschen Meisterschaft 1989 in München in der Disziplin Luftpistole Juniorenklasse weiblich den 2. Platz belegte. Den ersten Platz verfehlte sie dabei nur um einen Ring!
Es bildete sich eine Damenmannschaft, bestehend aus Angela Wistuba, Isabel Anders (heutiger Name Kausch) und Gisela Weiß, die zahlreiche Erfolge auf Kreis- und Landesebene sowie einige Starts bei den Deutschen Meisterschaften erreichten. 

Die seit langem angestrebte Erweiterung des Sportplatzes lässt auf sich warten; der Besitzer zögert den Abschluß des Kaufvertrages mit der Stadt Braunschweig aus unverständlichen Gründen und sehr zum Verdruss der Vereinleitung hinaus.
Der Bau eines Gartenpavillons wird von fleißigen Mitgliedern fertig gestellt.
Ab Januar wird eine Damenmannschaft angeboten und die Abteilung nennt sich nun Turn- und Gymnastikabteilung. Es wird gewandert und so findet am 1. Mai die erste Familienwanderung in der Asse mit über 60 Personen statt. Auch im harz wird gewandert: unvergesslich der Blick von den Rabenklippen zum Brocken; die Grenzöffnung ermöglicht uns nun auch die Wanderung dort hinauf!

1990:
Wurde ein neuer Ballfangzaun für die gesamte Tennisanlage gebaut und eine neue Bewässerungsanlage installiert damit die Tennisplätze gleichmäßig bewässert werden können.
Die Kinderabteilung nimmt erfolgreich am „Spiel ohne Grenzen“ teil. Beim Jugendschauturnen, ausgerichtet vom MTV Braunschweig, erhalten unsere Turnerinnen als jüngste Teilnehmrinnen für ihren Bämndertamnz „Count down“ großen Applaus. Erstmalig erhalten 20 Turner/innen das Kinderturnabzeichen. Es wird vom 1. Vorsitzenden G. Fricke überreicht.

1991:
Damit alle 4 Tennis-Mannschaften die am Punktspielbetrieb teilnehmen, mussten Fremdplätze angemietet werden, was nicht immer ganz einfach war.
70 Jahre Sportvereinigung Rühme: Das Jubiläum beginnt mit einem Winterball im „Wendenturm“. Die Sportwoche der Fußballabteilung und verschiedene Aktionen beim Volksfest werden von den Rühmer Mitbürgern gerne angenommen.
Die Schützen pflegen ihre Freundschaft zum Schützenverein Blankenburg und nehmen dort am Schützenfest teil. Große Freunde bei der Abteilungsleiterinn Rosemarie Anders: beim großen Braunschweiger Schützenumzug trägt sie die Rühmer Fahne und wird vom Oberbürgermeister zum Empfang in die Dornse eingeladen.
Ein großes Schauturnen der Turn- und Gymnastikgruppe in der Rühmer Turnhalle mit einem 2,5 stündigen Non-Stop-Programm begeistert die Zuschauer.

1992:
Berichtet die BZ über unsere Tennisabteilung: Der im Norden gelegene Verein gehört sicher zu den kleinsten Vereinen aber auch zu den bemerkenswerten Tennisvereinen dieser Region. Er zeichnet sich durch ein ganz eigenes Profil aus: gepflegte Plätze, kleines und pfiffiges Tennisheim, fortgeschrittener Altersdurchschnitt, bunte Mischung überwiegend mittelständischer Mitgliederstruktur, in der Regel lange Vereinszugehörigkeit, sowie hochgradige Punktspielaktivitäten.
Und ein Bildbericht über unser Seniorenteam AK I „Alles gewonnen und aufgestiegen“
Eine 3-Tagesfahrt und ein Jugendturnier der Fußballjugend sorgen für frischen Wind in der Fußballabteilung.
Ein weiterer Bericht in der BZ: Auch wir sind bei der Großveranstaltung „Sportler unter einem dach“ in der Stadthalle mit einem Tanz der Mutter-Kind-Gruppe dabei.

1993:
Vom 11. bis zum 13. Juni 1993 feierte die Schützenabteilung das Jubiläum „40 Jahre Schützen in Rühme“. Zum Ende dieser Feier blieb ein 50 l Fass Bier übrig, was normalerweise kein Problem wäre, da es auf Kommission gekauft wurde. Doch der frisch gekürte Große König Hans-Joachim Stock sprach: „Dieses Fass wird nicht zurückgegeben. Wir werden noch eine Möglichkeit finden, um es anzustechen“. Gesagt, getan - und deshalb wurde am 31. Juli 1993 das erste Hoffest organisiert. Mit Dartwerfen, dem Einmarsch des Spielmannzuges der Sandwüste, Bratwurst grillen und natürlich dem 50 l Fass. Es war so ein Erfolg, dass diese Feier seitdem in das jährliche Programm der Schützenabteilung aufgenommen wurde.
Karl-Heinz Klobke erhält für besondere Verdienste und Leistungen zur Förderung des Schützenwesens die Verdienstnadel in Silber des Kreisschützenverbandes Braunschweig.
Die Tischtennisabteilung kann eine Mädchenmannschaft vorweisen. Mit Probetraining und Beratung interessierter Sportsfreunde belebt die Badmintonabteilung ihre Mitgliederwerbung.
Das Tennisheimes und die Giebelwand der Gaststätte wird mit einer Blockhausschalung verkleidet. Diese Investition war dringend geboten, um die alte Bausubstanz zu erhalten.

1994:
Auf dem Kreiskönigsball 1994 in der Stadthalle Braunschweig wurde Holger König Rühmes erster Kreiskönig. Als Erinnerung stiftete er eine Kette für den König der Könige.
Die Besitzverhältnisse des Sportplatzes sind nach 5 Jahren endlich geklärt; aber nun fehlt das erforderliche Geld zur Erweiterung bzw. Sanierung des Platzes: wieder in der Warteschleife.
Im Trend der Zeit: eine Laufgruppe tritt einmal wöchentlich in Aktion.

1995:
Die vor Jahren gegründete F-Jugend der Fußballabteilung ist jetzt in der D-Jugend. Einige Aktivitäten und eine 3-Tagesfahrt brachten neue Mitglieder in die Jugendabteilung.
Thomas Neukirch wir die Ehrennadel in Bronze vom Kreisschützenverband für besondere Verdienste verliehen und die 1. Volkskönigin nach Gründung der Arbeitsgemeinschaft Rühmer Vereine wird Renate Henze.

1996:
Der Vorstand Tennisabteilung beschließt die Pflichtarbeitsstunden für die Mitglieder neu zu regeln. Es wird ab dieser Saison, beginnend im Frühjahr versucht, eine Regelung auf freiwilliger Basis zu erreichen. Der Vorstand stellt für alle „Freiwilligen“ ein Frühstück bereit.

Im Wendenturm findet am 26.10. anlässlich des Jubiläum 75 Jahre SV Rühme ein Sportlerball statt. Eine neue Fahne mit dem Emblem des SV Rühme wird angeschafft und soll bei den nächsten Volksfesten aufgehängt werden. Für alle Mitglieder des Vereins wurde ein Jubiläumsschießen organisiert. Voll Stolz auf das Geschaffene ist der 1. Vorsitzende Gerd Fricke anlässlich des 75. Jubiläums. Er wird für seine 50-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt ebenso die Sportkameraden Ernst-August Jäger, Gerhard Behrens und Will Leonhardt, der beste Mittelstürmer der Nachkriegszeit in Rühme.

1997:
Zur Förderung der Jugendarbeit im Verein stellte der Hauptvorstand einen Geldbetrag zur Verfügung. Die Schützenabteilung organisierte hiervon eine Jugendfahrt nach London, einschließlich Stadtrundfahrt und Besichtigung vom Schloss „Windsor“.
Die Turngruppen sind sehr aktiv und nehmen am „Spielturnfest“ des Niedersächsischen Turnerbundes Kreis Braunschweig teil, fahren zu einem „Neptun-Fest“ in das Rautheimer Bundeswehrbad und am „Weltkindertag“ stellen sie fest, dass sie „Fit wie ein Turnschuh“ sind.

1998:
Um auch weiterhin Zuschüsse zu erhalten, müssen die Mitgliederbeiträge angeglichen werden. Eine Erhöhung ist unausweichlich und wird auf der Jahreshauptversammlung beschlossen. Renovierungen, Umbauten und Neuanschaffungen können in Angriff genommen werden. Seit September gehört nun auch eine Senioren-Gymnastikgruppe zum verein. Schon seit einigen Jahren existiert diese Gruppe und hat sich nun zum Vereinseintritt entschlossen. Eine gute Wahl!

1999:
Der 2. Vorsitzende Heinz Nitze wird für seine 50-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt und erhält die Ehrennadel in Gold.
Christa Klobke gewann im Ölper Waldhaus mit einem 7,3 Teiler den Titel der Kreiskönigin.
Des Weiteren wurde die Fahne der Schützenabteilung komplett renoviert und präsentiert in neuem Glanz das Motto der Schützen: „Sprich nicht viel, schau auf´s Ziel“.
Die Badmintonabteilung muss aus Mangel an Mitgliedern aufgelöst werden.
Eine gute Nachricht: Es findet wieder nach 2-jähriger Pause ein Volksfest statt.
Aus Anlass des 10-jährigen Jubiläums der Damen-Dymnastikgruppe wird eine Fahrt nach Hameln unternommen. Auch die traditionelle Harzwanderung findet zum 10. Mal statt, und auf der Weihnachtsfeier ehrte der 1. Vorsitzende sechs Jubilarinnen mit der Vereinsnadel und einem Präsent.
Die Tennisabteilung wurde das alte Ziegelmehl nicht mehr los. Was war geschehen, das Stadtreinungsamt bestand darauf, dass wir den Nachweis zu erbringen haben, dass das Ziegelmehl von unseren Tennisplätzen frei ist von jeglichen Belastungen wie Dioxin und anderen Stoffen. Die Abteilung beauftragte eine Prüfung durch ein anerkanntes Institut für Wasser- und Bodenanalytik. Gegen einen nicht unerheblichen Kostenbetrag wurde uns dann die Unbedenklichkeit unseres Ziegelmehls bestätigt.

2000:
Die Mitglieder der Tennisabteilung haben mal wieder richtig gearbeitet und die Freisitzfläche neu gestaltet. Die Freifläche wurde neu gepflastert und eine Grünfläche angelegt. Die Geräteecke wurde neu überdacht und mit einer Sichtschutzwand versehen.
Der Flachsrottenweg wird mit Verbundsteinpflaster neu gestaltet; da unser Sportheim und auch der Sportplatz im so genannten Außenbereich liegen, fallen keine Anliegerkosten an. Dafür fällt dem Vorstand ein Stein vom Herzen.

2001:
Auf der Jahreshauptversammlung steht der 1. Vorsitzende Gerd Fricke für eine weitere Wahl nicht mehr zur Verfügung. Veronika Meyer übernimmt die Führung der Sportvereinigung Rühme von 1021 e.V. und ist in der Vereinsgeschichte die erste Frau an der Spitze.
Gerd Fricke wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Das 80-jährige Vereinsjubiläum ist ein Grund für gesteigerte Aktivitäten. Eine Sportwoche der Fußballabteilung lockt viele Zuschauer an. Bei einem „Tag der offenen Tür“ präsentieren sich die Abteilungen und bieten für kleine und große Rühmer Bürger ein buntes und vielfältiges Programm. Hier spielte u.a. die Schützenabteilung gegen die Alten Herren.

2002:
Im Bereich Kinderturnen findet nach 20 Jahren ein Übungsleiterwechsel statt. Nici Krull-Volny betreut nun gemeinsam mit Annette Albert die Kindergruppen.


 Nach tagelangen heftigen Regenschauern kommt es im Juli zu der größten Hochwasserkatastrophe in der Vereinsgeschichte. Hat man anfangs noch versucht, den Schießstand leer zu pumpen, so muss diese Aktion abgebrochen werden, nachdem das Wasser bereits vom Flur des Vereinsheimes in den Stand läuft. Dort erreicht das Wasser eine Höhe von 97 cm. Auch die Räume der Gaststätte werden in Mitleidenschaft gezogen und die Wasserhöhe beträgt hier 29 cm. Nicht gerettet werden kann die Kegelbahn. Die empfindliche Anlage hält den Wassermassen nicht stand. Viele Helfer bemühen sich nach Kräften, den Schaden so gering wie möglich zu halten.

Die Tennisabteilung lädt alle Mitglieder und Freunde zum „Tennis-Mix-Turnier“ in die kleine Tennishalle in Veltenhof ein und freute sich über eine große Teilnahme.

Der „Große König“ Günter Hennig erhält zu seiner Freunde auf dem Landeskönigsball gleich zwei Ehrennadeln; vom Kreis- und vom Landesverband. Die Sportschützin Kirsten Hamann qualifizierte sich erstmals für die Deutsche Meisterschaft in München (Luftgewehr, Junioren, weiblich).

Im November verstirbt der ehemalige 1. Vorsitzende und langjährige Vereinskamerad Günther Berkhan nach kurzer Krankheit.

2003:
Es geht voran! Die Teilsanierung des Sportplatzes kann beginnen, jedoch die vorgeschriebene Entnahme einer Bodenprobe fällt negativ aus; hierbei soll es sich um Altlasten handeln, und das ganze Vorhaben wird gestoppt!
Auf der Jahreshauptversammlung findet erstmals eine Ehrung durch einen Vertreter des Stadtsportbundes statt. Der Vizepräsident Dieter Große beglückwünscht für ihre 20-jährige Vorstandarbeit: den Ehrenvorsitzenden Gerd Fricke, den 2. Vorsitzenden Heinz Nitze, den Hauptkassierer Norbert Ahrens und die Schriftführerin Birgit Fricke. Die Ehrungen sind eine gelungene Überraschung und sorgen für Heiterkeit!
Für 50-jährige Vereinszugehörigkeit werden Johannes Hoheisel und Joachim Reichel mit der Ehrennadel in Gold geehrt.

Neu für uns ist die vom NTV beschlossene Teilnahme, dass alle Tennisvereine sich dem Internet zu öffnen haben. Das heißt die Spielergebnisse können nur noch über das T.I.S. (Tennis-Informations-System) eingegeben werden. Dazu mussten 2 Internetbeauftragte benannt werden, die ihren privaten Computer zur Verfügung stellen.

Die neue Homepage www.sv-ruehme.de wird fertiggestellt und kann nun von den Abteilungen gepflegt werden.

Nach einigen Umbaumaßnahmen konnte stehen der Schützenabteilung nun 5 Kleinkaliberstände zur Verfügung. Auch haben die Schützen einen Grund zum Feiern: „50 Jahre Schützen in Rühme“.
Im Kleingartenverein „Heideland“ wird das Jubiläum mit vielen Gästen nach Schützenmanier bis in die frühen Morgenstunden „durchgezogen“. Der Vorsitzende des Kreisschützenverbandes Braunschweig, Horst Kneisel, überbrachte die Auszeichnungen der Verbände und des Deutschen Schützenbundes. Die schon vorab ausgeschossene Jubiläumsscheibe erhält Detlev Diederich. Rechtzeitig zum Jubiläum hat der Abteilungsleiter Holger König eine neue Chronik der Schützenabteilung erstellt.

Die Jugendarbeit in der Tischtennisabteilung wird durch Michael Larf aufgestockt. Zwei Trainer bieten nun ein moderates Training an, das die Jugendlichen stark motiviert. Auch beim Fußball tut sich etwas. Eine Frauenmannschaft wird gemeldet und für die ganz jungen Fußballer gibt es nun ein Schnuppertraining und eine „Minni“-Gruppe. Trainer der 1. Herren wird Axel Pätschke, der einen gradenlosen Erfolgskurs anschlägt.

2004:
Allen Unkenrufen zum Trotz: Das Umweltamt hat grünes Licht gegeben und noch vor Jahresende soll mit den Sanierungsarbeiten auf dem Sportplatz begonnen werden. Das Fußballtraining wird für die kommende Saison am Schwarzen Berg stattfinden.
Die Damengymnastikgruppe besteht 15 Jahre. Wir starten zu einer Wochenendradtour nach Münden/Aller und feiern dieses Jubiläum in einem gemütlichen Heidehotel.
Für die Teilnahme an der Landesmeisterschaft in Hannover qualifizieren sich die schützen Kirsten Hamann und Sebastian Stubba. Bei der Herbstmeisterschaft belegt Kirsten Hamann in drei Disziplinen jeweils den ersten Platz in der Juniorenklasse.
Auf der Jahreshauptversammlung der Tennisabteilung weist Abteilungsleiter Hans-Georg Grobelny auf den ausgezeichneten Zustand der Tennisplätze hin und bedankt sich im Namen der gesamten Abteilung bei Klaus Schulte für seine langjährige ehrenamtliche Arbeit.
Nici-Krull Volny übernimmt die Schüler/innen-Turngruppe und trainiert nun alle Kindergruppen mit großem Engagement.
Die passiven Vereinsmitglieder werden zu einer fahrt durch Braunschweig mit einer „Nostalgiestraßenbahn“ eingeladen und beenden die „Passivenfeier“ im Vereinsheim. Hier wird wie in jedem Jahr das „Sparschwein“ für die Jugendarbeit reichlich gefüttert.

2005:
Ein wichtiger Tagesordnungspunkt auf der Jahreshauoptversammlung: Für die Vereinssatzung werden einstimmig einige Änderungen und Neufassungen beschlossen, somit entspricht die neue Satung allen gesetzlich vorgeschriebenen Bestimmungen. Horst Kapischke wird von der 1. Vorsitzenden Veronika Meyer mit der Ehrennadel in Gold für seine 50-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt.
Die riesige Großbaustelle auf dem Sportplatz lockt viele Neugierige an und ist für Kinder ein besonderer Anziehungspunkt. Die Arbeiten gehen einigermaßen zügig voran und im Herbst sprießt der neue Rasen.
Durch beruflich bedingte Veränderungen der Trainer kommt es beim Tischtennis zu Trainingsausfällen. Trotz intensiver Bemühungen gelingt es nicht, die Jugendmannschaften aufrecht zu erhalten und es wird bis auf weiteres pausiert.
Dass der Sport jung hält, beweisen jeden Montag einige über 80-jährige Seniorinnen. Dies gelingt ihnen durch regelmäßige Teilnahme an den Stunden!
Obwohl die Alt-Herren Mannschaft mangels Mitglieder vom Spielbetrieb zurückgezogen werden muss, ist die Fußballabteilung über den Erfolg der 1. und 2. Mannschaft zufrieden und auch Susanne Dilling sieht für ihre kleinen Fußballer gute Chancen.
Durch eine von Bodo Timme gestartet Initiative konnten 7 neue Mitglieder für unsere Tennisabteilung gewonnen werden. Dadurch ist es möglich demnächst eine weitere Mannschaft, nämlich „Herren 30“ zu für die Punktspiele zu melden.
Zur „Werterhaltung“ der Vereinsimmobilien werden diverse Reparaturen notwendig. Ein neuer Fußbodenbelag im Tennisheim, ein neues Bad in der Hausmeisterwohnung, eine neue Stahltür im Außenbereich und Isolierungen im Schießstand werden ehrenamtlich und durch Fachfirmen ausgeführt. 

2006:
Es ist soweit: Im Frühjahr darf auf dem neuen Platz ein leichtes Training veranstaltet werden. Die Fußballer sind endlich wieder zu Hause und können trotz Trainerwechsel einen schönen Erfolg verbuchen: Sie steigen auf und spielen endlich wieder in der 1. Kreisliga. Natürlich muss der sanierte Sportplatz eingeweiht werden und so laufen die Vorbereitungen an. Im August findet anlässlich des 85-jährigen Vereinjubiläums die Einweihung und Neueröffnung und ein „Tag der offenen Tür“ statt. Es soll ein ganz besonderes Ereignis werden und das ist es dann auch: Es gießt in Strömen, als die Ehrengäste aus Politik und Sport und viele Vereinsmitglieder auf dem Sportplatz kommen. Glücklicherweise haben alle Anwesenden in den aufgestellten Zelten Platz und so kann die erste 1. Vorsitzende mit einer Ansprache die Feier eröffnen und auch der Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig Dr. Gert Hoffmann nimmt es gelassen und weist in seinem Grußwort darauf hin, dass Deutschland 1954 trotz des Regens Welt
meister wurde. Also ein gutes Ohmen! Der Regen hört auf und nun kann der Platz eingeweiht und mit einem vom Oberbürgermeister angepfiffenen Spiel beginnt doch noch eine fröhliche und aktive Jubiläumsfeier mit interessanten Gesprächen und guten Speisen und Getränken.
Ein langgehegter Wunsch geht in Erfüllung und es kehrt zunächst einmal etwas Ruhe ein. Der Vereinsvorstand mit seinen Abteilungsleitern, den Trainern, den Betreuern und allen ehrenamtlichen Helfern kann sich neuen Aufgaben widmen und schaut erwartungsvoll in die Zukunft.

In der Vereinsgaststätte wird die Decke vertäfelt, neue Lampen installiert und der Tresen sowie die Gläserregale erneuert.

2008:
Hans-Henning Vaillant überreichte am 19.05.2008 den Rühmer Schützen eine Königsscheibe aus dem Jahre 1959 – Ein Fundstück vom Braunschweiger Flohmarkt. Ursprünglich hatte die Scheibe der Große König Alfred Prönnecke errungen. Bereits 5 Jahre zuvor schenkte Hans-Henning der Schützenabteilung die Königsscheibe vom Großen König Bernhard Schäning aus dem Jahr 1956.

2009:
Auf der Jahreshauptversammlung vom Gesamtverein wurden vier Mitglieder für ihre ehrenamtliche Tätigkeit von Herrn Dieter Große, Vizepräsident des Stadtsportbundes Braunschweig, ausgezeichnet: Norbert Ahrens (seit 25 Jahren Kassierer), Birgit Fricke (25 Jahre Schriftführerin), Michael Larf (seit 10 Jahre Presse- und Sozialwart) und Holger König, der die Rühmer Schützen seit mehr als 10 Jahren als Abteilungsleiter führt. Für 10 Jahre Vorstandsarbeit gab es die silberne und für 25 Jahre die goldene Ehrennadel. Außerdem überreichte die Vorsitzende Veronika Meyer den Geehrten eine Weinflasche bzw. einen Blumenstrauß.
Einige Wochen später wird Holger König für seine ehrenamtliche Tätigkeit auf der Delegiertenversammlung des Kreisschützenverbandes Braunschweig in Bortfeld mit der Ehrennadel des Landesverbandes in Bronze ausgezeichnet.